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Ausfallmanagement tarifwidrig!

 

Die Gewerkschaft ver.di hat beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht gegen eine Dienstvereinbarung zum Ausfallmanagement am UKER. In der Beschäftigtenzeitung „Am Puls“ wird diese mit „Planungssicherheit“ gerechtfertigt.

 

„Diese vermeintliche Sicherheit geht zulasten der Beschäftigten in der Pflege.Die  Dienstvereinbarung entlastet höchstens die verantwortlichen Planer, für die Pflegekräfte stellt sie eine zusätzliche Belastung dar“, so Gewerkschaftssekretär Martin Schmalzbauer.

 

Die vereinbarten Dienstformen wie sogenannte Flexidienste  und Stand-by-Dienste gibt es im geltenden Tarifvertrag nicht. Die Belastung vor allem (aber nicht nur) für Beschäftigte, die sich um Angehörige oder Kinder kümmern, ist enorm, da sie für entsprechende Betreuung sorgen müssen, obwohl sie nicht einmal wissen, ob sie an dem fraglichen Tag überhaupt arbeiten müssen. Auch persönliche Termine können für diesen „vielleicht freien Tag“ nicht vereinbart werden, und somit ist es eben gerade keine planbare Freizeit.

 

Da diese Dienste nach der Auffassung der Gewerkschaft ver.di nicht dem geltenden Tarif entsprechen, muss sich nun das Verwaltungsgericht damit befassen, ob für die Beschäftigten derartige Dienstformen überhaupt angeordnet werden dürfen.

 

 

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